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40 Jahre italienische Leidenschaft

Wer den Chef vom „Vesuvio“ kennenlernen will, sucht ihn am besten am Ofen.

Von dort lässt sich der sympathische Gastronom nur schwer hervorlocken. Amedeo

Cannetti ist wohl das, was man einen leidenschaftlichen Pizzabäcker nennt. Jemand,

der nicht gerne im Vordergrund steht. Wenn er sich die Küchenschürze umbindet,

dann ist er glücklich. Oder wie er sein Glück bescheiden beschreibt: „Wenn ich am

Pizzaofen stehe und arbeite, dann ist das wie Urlaub.“ Urlaub ist dann auch ein

gutes Stichwort für das, was jeden Gast bei seinem Besuch seit nunmehr 40 Jahren

erwartet. Kurzurlaub in bella Italia. Und dennoch ist es nicht nur das stilvolle Ambi-

ente, die hohe mediterrane Kochkunst und das gute Preis-Leistungsverhältnis, das

seit vier Jahrzehnten überzeugt. Im Italien der Papenstraße 32 sind es vor allem die

Menschen, die dahinter stehen. Die „famiglia“, die stetig gewachsen ist und noch

immer wächst. Bereits 1980 lobte Marianne Bonney in ihrem Buch „Lemgo – Gesicht

einer Stadt“ anerkennend das „Vesuvio“ als festen Bestandteil der Hansestadt. So

schrieb sie: „Seit die Bundesbürger in ihren Ferien an der Küche fremder Länder

Geschmack gefunden haben, haben ausländische Gastronomen auch in Lemgo eine

Chance. So Tommaso Munno aus Neapel, dessen Pizza-Spezialitäten und original

italienische Gerichte die Gaststätte „Vesuvio“ in der Breiten Straße 23 schnell

bekannt machten.“ 1980, das war auch das Jahr, als Amedeo Cannetti sich vom

Eisdielendasein in Bad Salzuflen verabschiedet, weil er die Frau seines Lebens in

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